Trotz großer Personalnot: Unnötige 33:31 (17:17)-Niederlage beim Tabellenletzten

Nach zuletzt starken Auftritten gegen Neuhausen und Wolfschlugen mussten die Weilheimer ausgerechnet bei der vermeintlich einfacheren Aufgabe in Denkendorf, auf Spielmacherin Xenia Veith und die beiden Toptorschützen Kathrin Ulmer und Emma Schober verzichten. Das Trio sorgte die letzten Wochen, zumindest spielerisch für leichten Aufwind und wurde demnach umso schmerzlicher vermisst. 

Die Weilheimerinnen erwischten einen guten Start und gingen schnell mit 0:2 in Führung. Die HSG legte anschließend die Anfangsnervosität ab und zog gleich. Schon früh im Spiel zeigte die Abwehr der Gäste, dass man in der Konstellation nicht eingespielt war und ließ den Gegner zu einfachen Abschlüssen kommen. Es entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel, dass technisch allerdings einiges zu wünschen übrigließ. Keine der beiden Mannschaften schaffte es das Heft in die Hand zu nehmen und sich einen profitablen Vorsprung zu erspielen. Die Abwehrreihen blieben anfällig, sodass ein torreiches Spiel zwangsläufig entstand. Mit 17:17 ging es schließlich in die Pause.
 
Im zweiten Durchgang ging es zunächst so weiter. Die Weilheimerinnen behielten im Angriff die Durschlagkraft, bekamen die Lücken in der 6:0 Deckung allerdings nicht geschlossen. So folgte nach jedem erzielten Tor, postwendend die Antwort der HSG, die zunehmend selbstbewusster auftrat, was sich nach 45 Minuten auch im Ergebnis widerspiegelte. Mit 27:23 waren die Gastgeber erstmals mit vier Toren in Führung und stellten somit die Weichen für den ersten Heimsieg.
 
Die Weilheimerinnen gaben nicht auf und stemmten sich gegen die Niederlage. Allen voran Lisa Attinger, die mit 12 Toren viel Verantwortung übernahm. Am Ende waren die eklatanten Schwächen in der Defensive ausschlaggebend für die 33:31 Niederlage, die es nicht gebraucht hätte.
 
„Wir müssen den Laden hinten dicht bekommen. Es kann nicht sein, dass wir auswärts 31 Tore erzielen und trotzdem verlieren.“ so das Fazit eines enttäuschten Gäste-Trainers. Gegen Altbach
Und die HSG OLE müssen nun zwei Siege her.
 
TSV Weilheim: Braun, E. Fischer, Pflüger (2), Bachofer (7), Sigel, L. Attinger (12), Heid (6), C. Fischer (3), Reichle (1), L.-M. Attinger.

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