TSV Weilheim beweist erneut Nervenstärke

Mit einem 38:36-Auswärtssieg beim TSV Wolfschlugen 2 sichern sich die Weilheimer Bezirksoberliga-Handballer die nächsten Punkte und drehen erneut in der Schlussphase die Partie.

Der TSV Weilheim bleibt in der Bezirksoberliga auf Erfolgskurs. Bei der spielstarken Zweitvertretung des TSV Wolfschlugen setzte sich die Mannschaft von Trainer Peter Schmauk am Samstag in einer torreichen und bis zum Schluss spannenden Begegnung mit 38:36 durch. Dabei bewiesen die Weilheimer erneut große Moral und ließen sich auch von Rückständen nicht aus dem Konzept bringen.

Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Abwehrreihen zunächst kaum Zugriff fanden. Dank einiger starker Paraden von Wolfschlugens Torhüter Antonio Knapp konnten sich die Gastgeber zwischenzeitlich auf zwei Tore absetzen. Doch Weilheim blieb dran: Nach 15 Minuten stellte Gabriel Goll den 10:10-Ausgleich her. Trotz zahlreicher technischer Fehler und vergebener Chancen hielten die Gäste dank starker Paraden von Bernhard Illi den Anschluss. Mit einem knappen 18:19-Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

Zum letzten Saisonspiel reiste der TSV Weilheim zur zweiten Mannschaft des TSV Heiningen 1892 2 – mit dem klaren Ziel, sich trotz personeller Engpässe ordentlich aus der Runde zu verabschieden. Dieses Vorhaben gelang allerdings nur phasenweise, denn am Ende stand eine deutliche 23:36-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Dabei begann die Partie aus Weilheimer Sicht durchaus vielversprechend. Trotz mehrerer verletzungsbedingter Ausfälle präsentierte sich die Mannschaft in der Anfangsphase hellwach. Im Angriff wurde druckvoll kombiniert, die Abschlüsse waren konsequent, und nach gut zehn Minuten stand es verdient 6:6. Spieler wie Jakob Ulmer, Paul Rauner und Niklas Rapp sorgten für einfache Tore, während die Defensive zunächst stabil wirkte.

Mit dem klaren Ziel, den Tabellenführer zu ärgern und das Spiel möglichst lange offen zu gestalten, ging der TSV Weilheim in die Partie gegen Neuhausen/Filder – und setzte dieses Vorhaben zunächst eindrucksvoll um.

Der Start gelang nach Maß: Niklas Rapp brachte Weilheim früh mit 1:0 in Führung, und auch in der Folge hielten die Gastgeber das Spiel offen. Über weite Strecken der ersten Halbzeit begegnete man dem Favoriten auf Augenhöhe. Beim 9:9 (17.) war die Partie völlig ausgeglichen, und auch danach blieb Weilheim dran. Treffer von Sebastian Martin, Leonard Real und Paul Rauner sorgten dafür, dass der Rückstand überschaubar blieb. Trainer Briem: „Wir haben hervorragende 25 Minuten gespielt und den Favoriten Paroli bieten können“. Erst gegen Ende der ersten Hälfte konnte sich Neuhausen etwas absetzen, sodass es mit einem 14:20 aus Weilheimer Sicht in die Kabine ging.

Auch nach dem Seitenwechsel zeigte Weilheim zunächst Moral. Jan Renneberg verkürzte direkt nach Wiederanpfiff auf 14:20, und bis zum 15:21 (34.) blieb der Abstand noch in einem Rahmen, der Hoffnung ließ. Doch dann machte sich die individuelle Klasse des Tabellenführers immer deutlicher bemerkbar. Neuhausen, gespickt mit Spielern aus der Jugendbundesliga, erhöhte nochmals das Tempo und spielte seine Angriffe mit großer Präzision zu Ende.

Weilheimer mit 2 Gesichtern

Der TSV Weilheim musste sich bei der HSG Ebersbach/Bünzwangen am Ende mit 22:31 geschlagen geben – ein Ergebnis, das aus Sicht eines Weilheimer Beobachters vor allem den Spielverlauf der zweiten Hälfte widerspiegelt, nicht jedoch den engagierten Beginn der Gäste.

Dabei waren die Voraussetzungen alles andere als optimal, denn mit Steffen Kruschina fiel der etatmäßige Schlussmann nach einer Verletzung im Abschlusstraining kurzfristig aus. Dennoch zeigte Weilheim zunächst genau die Reaktion, die man sich nach dem Derby erhofft hatte. Von Beginn an trat die Mannschaft konzentriert auf, stand defensiv kompakt und agierte mit der nötigen Aggressivität in den Zweikämpfen. Im Angriff war es vor allem Sebastian Martin, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Mit klaren Aktionen, guter Übersicht und Durchsetzungsvermögen lenkte er das Offensivspiel und brachte seine Mannschaft verdient mit 9:7 in Führung.

Doch mit zunehmender Spieldauer kam es zum Bruch im Weilheimer Spiel. Innerhalb weniger Minuten kassierten die Gäste sechs Gegentore in Folge und verloren dabei komplett den Rhythmus. Die zuvor stabile Struktur wich zunehmender Unsicherheit, einfache technische Fehler schlichen sich ein und auch die Chancenverwertung ließ deutlich nach. Gleichzeitig bekam die Defensive den gegnerischen Kreisläufer Moritz Schwind immer weniger in den Griff, der die Schwächen konsequent ausnutzte und maßgeblich daran beteiligt war, dass die Partie kippte. So ging Weilheim bereits mit einem 11:15-Rückstand in die Halbzeitpause.

Landesliga: TSV Weilheim – HSG Owen-Lenningen 24:33 (8:16)
Schwacher Start kostet Weilheim früh alle Chancen

Der TSV Weilheim hat am vergangenen Sonntag in der Landesliga eine deutliche Heimniederlage gegen die HSG Owen-Lenningen hinnehmen müssen. Beim 24:33 (8:16) gerieten die Gastgeber bereits in der Anfangsphase entscheidend ins Hintertreffen – und liefen diesem Rückstand über die gesamte Spielzeit hinterher.

Aus Weilheimer Sicht begann die Partie denkbar ungünstig. Im Angriff erspielte man sich zwar direkt mehrere freie Abschlüsse, scheiterte jedoch entweder am stark aufgelegten HSG-Keeper Johannes Bächtle oder am Pfosten. Die Gäste zeigten sich auf der Gegenseite deutlich effizienter und nutzten ihre Chancen konsequent. So stand bereits nach knapp neun Minuten ein ernüchterndes 0:6 auf der Anzeigetafel.

Auch eine frühe Auszeit brachte zunächst keine Wende. Weilheim versuchte defensiv mit unterschiedlichen Varianten – sowohl aus einer kompakten 6:0-Formation als auch mit offensiverem 3:3-System – Zugriff auf das Spiel zu bekommen, blieb jedoch weitgehend wirkungslos. Die HSG Owen-Lenningen fand immer wieder Lösungen und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf zehn Tore aus.

Im Angriff agierte der TSV weiterhin zu fahrig und ohne die nötige Konsequenz im Abschluss. Zwar gelang es bis zur Pause, den Rückstand leicht zu verkürzen, doch beim Stand von 8:16 waren die Rollen klar verteilt.

TSV Weilheim überzeugt mit Leidenschaft und Spielwitz – 31:26-Auswärtssieg in Kuchen

Der TSV Weilheim hat am Samstagabend beim Auswärtsspiel gegen Kuchen-Gingen-Süßen ein starkes Zeichen gesetzt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, einer leidenschaftlich verteidigenden Abwehr und einem glänzend aufgelegten Torhüter Steffen Kruschina setzten sich die Weilheimer am Ende verdient mit 31:26 (17:14) durch.

Von Beginn an zeigte sich, dass die Gäste mit einem klaren Plan angereist waren. Bereits nach wenigen Sekunden brachte Leonard Real den TSV in Führung, wenig später legte Jan Stark zum 2:0 nach. Zwar hielten die Gastgeber zunächst dagegen und blieben in Schlagdistanz, doch Weilheim präsentierte sich im Angriff variabel und ideenreich. Immer wieder sorgten schnelles Umschaltspiel, mutige Eins-gegen-Eins-Aktionen und Wurfgewalt aus dem Rückraum für Gefahr.

Besonders das Duo Jan Renneberg und Jan Stark drückte dem Spiel seinen Stempel auf – „die Jans“ waren an diesem Abend kaum zu stoppen. Renneberg traf bereits in der ersten Halbzeit mehrfach aus dem Rückraum, während Stark mit Entschlossenheit und Wurfvarianz wichtige Treffer beisteuerte.

Trotzdem blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Nach gut 20 Minuten lag Kuchen-Gingen-Süßen kurzzeitig vorne, ehe Weilheim wieder die Kontrolle übernahm. Treffer von Calvin Hartmann, Leonard Real und Paul Rauner brachten den TSV zurück ins Spiel, sodass die Gäste mit einer 17:14-Führung in die Kabine gingen.

TSV Weilheim unterliegt Neuhausen trotz guter erster Halbzeit

Der TSV Weilheim musste sich im Heimspiel gegen den TV Neuhausen/Erms II am Ende mit 32:38 geschlagen geben. Während die Weilheimer vor allem im ersten Durchgang offensiv überzeugten, fehlte über die gesamte Spielzeit hinweg die nötige Stabilität in der Defensive – und auch die Emotionen, um dem Spiel in der entscheidenden Phase eine andere Richtung zu geben.

Dabei startete der TSV gut in die Partie. Johannes Negwer erzielte bereits nach gut einer Minute die frühe Führung. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Weilheim fand im Angriff immer wieder Lösungen – unter anderem über Jan Renneberg, Sebastian Martin oder Gabriel Goll – während Negwer zusätzlich vom Siebenmeterpunkt sicher verwandelte.

Allerdings zeigte sich bereits in dieser Phase das Hauptproblem des Spiels: In der Defensive bekam der TSV die Gäste zu selten gestoppt. Neuhausen nutzte immer wieder Lücken in der Abwehr, besonders über Luca Schur, Morris Setzer und die Trenkle-Brüder. Dennoch hielt Weilheim offensiv dagegen und glich kurz vor der Pause durch Paul Rauner zum 18:18-Halbzeitstand aus.