Der TSV Weilheim verliert beim TSV Denkendorf 27:31 (10:18). Insbesondere in den ersten 30 Minuten zeigte die Weilheimer Mannschaft eine erschreckend schwache Leistung. 

Zwei Auszeiten innerhalb von acht Minuten und das bereits in der ersten Halbzeit sind ein deutliches Zeichen, dass es bei einer Handballmannschaft nicht läuft. So geschehen beim Auswärtsspiel des TSV Weilheim beim TSV Denkendorf. In der 18 Minute nahm Weilheims Trainer Timo Klein die erste Auszeit. Bis dahin zeigten die Denkendorfer den Gästen deutlich ihre Grenzen auf. Insgesamt war das Angriffsspiel der Gastgeber sichtbar beweglicher, agiler und druckvoller als das der Weilheimer. In der Konsequenz führten die Denkendorfer in der zu diesem Zeitpunkt bereits mit 10:5. Bereits acht Minuten später war Klein beim Stand von 8:16 aus Weilheimer Sicht erneut veranlasst, seine Mannschaft in einer zweiten Auszeit lautstark in die Spur zu bekommen. Erst in der zweiten Halbzeit spielten die Weilheimer etwas besser. Das es nicht zum Weilheimer Debakel wurde, lag vor allem daran, dass die junge Denkendorfer Mannschaft angesichts der deutlichen Führung unkonzentrierter und weniger zwingend in ihren Aktionen agierten als im ersten Durchgang. Insgesamtwar der TSV Weilheim mit der 27:31-Niederlage noch gut bedient. Zudem war das Spiel von vielen Nickligkeiten geprägt, die während der regulären Spielzeit und auch nach Spielende zu intensiven Diskussionen zwischen den beiden Parteien führten. Mit der Niederlage taumelt der TSV Weilheim weiter dem Abstieg entgegen. Das einzig Positive aus Weilheimer Sicht war an diesem Wochenende, dass die direkten Abstiegskonkurrenten TV Altbach und TSV Neckartenzlingen ebenfalls keine Punktgewinne erzielten. Das Lokalderby gegen die SG Lenningen am kommenden Samstag(20 Uhr) wird zu einem Endspiel für den TSV Weilheim.
 
TSV Denkendorf: Novak, Piskureck; Janu (1), Riehs (5), Rapp (1), Weber, Bensch (2), Hettich, Lohmann (7), Fröschle (5), Müller (1), Taxis (7/2), Tonn (2).
 
TSV Weilheim: Illi, Latzel; Roth (1), Zettl, Klein (2), Sigel (2), Banzhaf (1), Seyferle (4), Klett (4), Späth (1), Braun (2), Stark (4), Hiller (6/5), Höfert.