Nach dem zumindest vom Ergebnis her klaren Erfolg zuhause gegen Köngen, reisen die Weilheimer Handballer diese Samstag in die Esslinger Vorstadt zur SG Hegensberg/Liebersbronn. Selbstvertrauen für diese Partie holte man sich am Donnerstag im Bezirkspokal durch einen 45:23 Sieg gegen Dettingen/Erms 3.
Trotz zeitweise eintretendem Schlendrian wurde der Kreisligist klar beherrscht. Durch jeweils 11 Treffern von Sebastian Sigel und Fabian Zettl geriet der Sieg zu keiner Zeit in Gefahr und spiegelt in dieser Höhe auch die Kräfteverhältnisse wider.
Sigel war damit mehr als nur ein Vertreter des gesperrten Kapitäns Dominik Klett, der auch für die heutige Partie nicht eingesetzt werden darf. Klett hatte sich bei einem Handgemenge in der Schlussphase gegen Köngen eine Rote Karte mit Bericht eingehandelt und ist dadurch gesperrt. Angeschlagen im Rückraum sind weiterhin Hiller und Seyferle. Bendl und Braun aus der Nachwuchsabteilung werden deshalb auch in Hegensberg für den Notfall mit auf der Bank Platz nehmen. Aufgrund von Prüfungsvorbereitungen wurde eigentlich mit Thomas Burger abgesprochen die Jungs vorübergehend nur in der zweiten Mannschaft einzusetzen und die Belastung zu reduzieren. Doch der momentan wackelige Personalstand macht dies schwierig.
Das Ziel in Hegensberg ist nach dem Ausgleich des Punktekontos nun der Sprung in die positiven Gefilde zu schaffen und auch das Torekonto mindestens auszugleichen. Bis Weihnachten wird vor allem im Mittelfeld mit einem Hauen und Stechen um die beste Ausgangsposition für die Rückrunde gerechnet. Mit den Niederlagen, vor allem der in Wolfschlugen, stecken die Weilheimer mitten im Getümmel und müssen sich nun mühsam in der vorderen Tabellenhälfte etablieren. Der erste Schritt dazu muss heute bei einem mindestens unangenehmen Gegner in Hegensberg gemacht werden.
TSV Weilheim: Mayer, Müske - F. Zettl, Seyferle, Banzhaf, Steinke, Hiller, Fehringer, D. Zettl, Klein, Sigel, Braun, Bendl.