Wenn am kommenden Samstagabend um 20 Uhr in der Lindachsporthalle der Anpfiff ertönt, will der TSV Weilheim alles daransetzen, die ersten Punkte der Saison einzufahren. Nach drei Auftaktniederlagen und einer intensiven Trainingsphase soll nun der Turnaround gelingen – und das am liebsten vor heimischem Publikum.
Die dreiwöchige Spielpause kam dem Team von Trainer Matthias Briem dabei durchaus gelegen. In zahlreichen Einheiten wurde konzentriert an den Fehlern der vergangenen Spiele gearbeitet. „Wir haben die Zeit genutzt, um unsere Abläufe zu festigen und die Abstimmung in der Abwehr zu verbessern“, so das Trainerteam. Ziel ist es, aus einer kompakten, aggressiven Defensive heraus wieder zu einfachen Treffern zu kommen. Besonders über schnelle Gegenstöße und konsequent ausgespielte zweite Wellen möchte der TSV sein Tempospiel wieder aufleben lassen.
Mit dem EK Bernhausen kommt ein Gegner in die Lindachsporthalle, der bislang ebenfalls noch nicht richtig in Fahrt gekommen ist. Nur ein Sieg aus sechs Partien steht bislang für die Gäste zu Buche – doch unterschätzen sollte man die Bernhausener keinesfalls. Ihr schnelles Umschaltspiel, insbesondere nach Gegentoren, kann jeden Gegner vor Probleme stellen. Für die Weilheimer heißt das: hellwach bleiben, konzentriert verteidigen und in der Rückzugsbewegung keine Nachlässigkeiten erlauben.
Entscheidend wird daher sein, wie konsequent der TSV seine eigenen Fehler minimieren kann. In den bisherigen Begegnungen verhinderten unnötige Ballverluste und eine zu hohe Zahl an Fehlwürfen häufig ein besseres Ergebnis. Genau daran wurde in den letzten Wochen intensiv gearbeitet. Wenn es gelingt, die Chancenverwertung zu verbessern und die technischen Fehler zu reduzieren, stehen die Chancen auf den ersten Saisonsieg sehr gut – zumal die Mannschaft in den vergangenen Spielen immer wieder gezeigt hat, dass sie über 60 Minuten mithalten kann.
Trotz des schwierigen Saisonstarts herrscht im Weilheimer Lager Zuversicht. Die Mannschaft ist motiviert, die positive Entwicklung aus dem Training nun endlich auch in Punkte umzuwandeln. „Wir wissen, dass wir besser spielen können, als es die bisherigen Ergebnisse zeigen. Jetzt wollen wir das endlich beweisen – am besten mit einem Sieg vor unseren Fans“, zeigt sich die Mannschaft kämpferisch.
TSV Weilheim: Kruschina, Latzel, Renneberg, Rapp, Hartmann, Schumacher, Ulmer, Martin, Stelzer, Goll, Real, Rudolph, Stark