Landesliga: TSV Weilheim – HSG Owen-Lenningen 24:33 (8:16)
Schwacher Start kostet Weilheim früh alle Chancen

Der TSV Weilheim hat am vergangenen Sonntag in der Landesliga eine deutliche Heimniederlage gegen die HSG Owen-Lenningen hinnehmen müssen. Beim 24:33 (8:16) gerieten die Gastgeber bereits in der Anfangsphase entscheidend ins Hintertreffen – und liefen diesem Rückstand über die gesamte Spielzeit hinterher.

Aus Weilheimer Sicht begann die Partie denkbar ungünstig. Im Angriff erspielte man sich zwar direkt mehrere freie Abschlüsse, scheiterte jedoch entweder am stark aufgelegten HSG-Keeper Johannes Bächtle oder am Pfosten. Die Gäste zeigten sich auf der Gegenseite deutlich effizienter und nutzten ihre Chancen konsequent. So stand bereits nach knapp neun Minuten ein ernüchterndes 0:6 auf der Anzeigetafel.

Auch eine frühe Auszeit brachte zunächst keine Wende. Weilheim versuchte defensiv mit unterschiedlichen Varianten – sowohl aus einer kompakten 6:0-Formation als auch mit offensiverem 3:3-System – Zugriff auf das Spiel zu bekommen, blieb jedoch weitgehend wirkungslos. Die HSG Owen-Lenningen fand immer wieder Lösungen und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf zehn Tore aus.

Im Angriff agierte der TSV weiterhin zu fahrig und ohne die nötige Konsequenz im Abschluss. Zwar gelang es bis zur Pause, den Rückstand leicht zu verkürzen, doch beim Stand von 8:16 waren die Rollen klar verteilt.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Weilheim verbessert. Vor allem Torhüter Moritz Latzel konnte sich nun mehrfach auszeichnen und verhinderte einen noch höheren Rückstand. Dennoch blieb Johannes Bächtle im Tor der Gäste ein entscheidender Faktor, der wichtige Paraden zeigte und mögliche Aufholjagden im Keim erstickte.

Phasenweise kam Weilheim im zweiten Durchgang etwas besser ins Spiel und konnte einzelne Akzente setzen – unter anderem durch Treffer von Sebastian Martin, Jakob Ulmer und Jan Renneberg. Doch immer, wenn der Abstand etwas zu schrumpfen drohte, fand Owen-Lenningen die passende Antwort und hielt die Gastgeber auf Distanz.

In der Schlussphase verwalteten die Gäste ihren Vorsprung souverän und bauten ihn sogar noch weiter aus. Am Ende stand eine auch in der Höhe verdiente 24:33-Niederlage für den TSV Weilheim, der insbesondere den verschlafenen Start und die mangelnde Chancenverwertung im ersten Durchgang nicht mehr kompensieren konnte.

Für Weilheim gilt es nun, die Anfangsphase künftig stabiler zu gestalten und im Abschluss konsequenter zu agieren, um in den kommenden Spielen wieder konkurrenzfähig zu sein. Die Chance eine Reaktion zu zeigen haben sie Bereits kommenden Samstag bei der HSG Ebersbach-Bünzwangen.

Weilheim: Latzel, Kruschina; Renneberg (6/1), Ulmer (4), Negwer (1), Hartmann (2), Schumacher, Rapp (2), Martin (4), Stark (1), Goll, Stelzer (2), Rauner (1), Real (1).

OLE: U. Raichle, Bächtle; Blumauer (5), Maiwald, Renz (3), M. Raichle, Köbel (5), Kiedaisch (1), Schmidt (1), Bächle (10), Bader (3), Ruß (3), Epple (2), Stoll.